Korsett Paris 

Korsett Ausführungen, vorgestellt in Paris bei der Prêt-á-Porter, mit einer sehr weiblichen Optik.


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Korsett Paris Prêt-á-Porter 
Verspielte, durch Accessoires geschmückte Modelle, von Elegant bis Schmuckstück


Korsett Show in Paris
:

Leder, Federn und Strass,
Accessoires sehr auffällig und bestimmend.
Für die elegante Abendgarderobe ein Bouquet voller 
Weiblichkeit, zarte Silhouette und weiche Abschlüsse
bestimmen die Formen.

Modische Vielfalt, zu vielen Anlässen tragbar, und  die wichtigste Eigenschaft - bequem und angenehm zu tragen.

Wir verarbeiten zu Leder und Lack, Accessoires der bekanntesten Zubehörlieferanten aus Frankreich, Italien und Deutschland.

Ob für die Bühne, das Showgeschäft, besondere Auftritte oder für die  unterschiedlichsten Bedürfnisse, Ausgehen macht erst richtig Freude  wenn Frau beachtet wird ...

Die einzelnen Modelle sehen Sie unten.

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Unsere Paris Kollektion 

Lack-korsett-swarowskistrass Korsett-06-cp-12, Lack, roter Revers, Kette Lack-Korsett, Studs and Steel, Kettenverschluß Lamm-Korsett,Fur+Roses, Nerzrosen
Lack-Korsett,

mit große Strassschnalle, am Ausschnitt Swarowski Strass.

Material Lack, RV vorne, Schnürung hinten

Modell 06-cp-012, 
in Lack und Lackleder
Schloss und Edelstahlkette am Revers.
Materialien: Lackleder, Alle Versionen sind mit  Reißverschluss und hinterer Schnürung versehen. 

Lack-Korsett,
Studs & Steel Nietenverziert und Kettenverschluss vorne.
Reisverschluss vorne, Schnürung hinten.  Dieses Korsett wird  auch in  Kalbleder angeboten. 
Lamm-Korsett,
 
Fur & Roses. Nerzrosen zur Ausschnittbetonung. Reisverschluss vorne, Schnürung hinten. 
Korsett, 07-7, Lammleder mit Federschmuck rot. Lamm-Korsett gold, Bordüre, Hüftgürtel und Swarowski Straßsteine Lammleder Korsett, Straußenfedern Elchleder Korsett, Textil Cover aus Lycra
Korsett  07-7

Unser Hingucker auf der Prêt à porter in Paris! Lamm-Korsett,  Dekollete mit Federnschmuck. Reisverschluss vorne, Schnürung hinten. 

 

Lamm-Korsett gold,

Bordüre und Hüftgürtel mit Swarowski Steine verziert. Reisverschluss vorne, Schnürung hinten. 
Lamm-Leder, 

Dekollete mit Straußfedern. Reisverschluss vorne, Schnürung hinten. Andere Ledersorten und Farben (auch Federn) auf Anfrage ! 
Elchleder-Corset,
Textil Cover Lycra gold, 
Reisverschluss vorne, Schnürung hinten. Das beste Material von allen, weich, anschmiegsam und
stabil zugleich.

Korsett und Mode?

Wer bis jetzt vermutete, das Korsetts nur als Unterkleider, als formgebende figurstraffende und vielleicht auch etwas altertümliche Bekleidungsvariante sich darstellt, wird sehr überrascht sein, bei den großen Schauen in Paris, Mailand, London, Barcelona und Rom so viele Varianten als neudefinierte Oberbekleidung zu sehen.

Natürlich haben alle Designer mittlerweile ihr Programm auch auf diese  Akzentuierung, die dem weiblichen Körper betonende Figürlichkeit gesetzt. Denn die Entwicklung des Korsetts wie wir es heute kennen, begann bereits, man höre und staune, in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

 Damals eher als Unterbekleidung, als versteiftes Mieder getragene Unterwäsche, die das Ziel hatte, den Körper in eine Form zu bringen, die eher der damaligen Mode und nicht der weiblichen Figur  entsprach. Die damalige spanische Hoftracht, tonangebend um 1600, formte den Oberkörper zu einem Konus, dazu wurde die Brust mehr flachgedrückt als betont. Diese sehr unflexiblen Teile wurden in sehr ähnlichen Formen bis zur Französischen Revolution getragen. Eine kleine Revolution für das Korsett, steifes Mieder oder Schnürbrüsten genannt, war die raumlassende Brustführung, die diese nicht presste sondern betonte.
Zu dieser Zeit begann auch ein Wandel in der politischen Aussage von Kleidern: waren sie bis zu diesem Zeitpunkt noch eine Hoftracht, wurde die Kleidung, bei Frauen wie bei Männer, immer mehr ein Ausdruck der politischen Zeit.

 Gleichzeitig war während des 18. Jahrhunderts die Führungsrolle in der Modewelt an Frankreich gegangen. Durch die neuen Verhältnisse in Paris, wurden viele damaligen Kleider, der vergangenen Rokokozeit, von einfachen Chemisenkleidern abgelöst. Damit wurde die zur Modellierung der übertriebenen Rokokoformen benötigte Unterbekleidung wie Korsett und Reifrock aufgegeben.

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts, um ca. 1840, gingen die modischen Ideen wieder in Richtung Korsetts. Zu dieser Zeit wurde auch der Begriff "Korsett" im deutschen Sprachgebrauch üblich. Einige Errungenschaften wie Metallösen,  Hakenverschlüsse und Planschetten entstanden zu dieser Zeit. Neben leichten Korsetts, normalerweise aus leichter Baumwolle und nur leicht gesteift, angenehm zu tragen und sehr beliebt, wurde in Frankreich ein neuer Schnitt eingeführt, ein Korsett ohne Zwickel, aus 7 bis 13 Teilen bestehend. Jedes Teil zur Taille hin geformt. Als in den frühen 1870er die Tornüre die Krinoline ablöste, und das Kleid die Figur vorne und an der Hüften zu formen und betonen begann, kam die eigentliche Zeit des Korsetts.
Man kam nicht mehr mit einem hausgemachten Artikel aus, und die Korsett-Industrie erlebte einen gewaltigen Aufschwung. Um diese Zeit herum begannen die Damenmagazine vermehrt Details und Illustrationen der verschiedensten Kleidungsteile, sowie Ratschläge für Korsetts zu geben, was bis dahin eher selten war. An ihnen kann man die große Vielzahl von Korsett-Typen sehen, die nun entstanden, alle gemacht, um der neuen Kleiderlinie zu folgen, in welcher

  das Mieder die Hüften mit einschließt, dieses Küraß-Mieder erforderte ein Korsett, welches in der Tat fast ein wahrhaftiger Küraß wurde. Groß war die Zahl der Erfindungen, das Problem aber war, das Korsett vor dem Verschieben und Falten, und die Fischbeinstäbe vor dem Zerbrechen an der Taille zu bewahren, was sie häufig wegen der übertriebenen Kurve zwischen den Brüsten, der unglaublich schmalen Taille und den Hüften taten.

Das Korsett war nun zu einem sehr eleganten Artikel in der Damengarderobe geworden und viel Sorgfalt wurde für seinen Entwurf und seine Herstellung verwandt.
Anfang des 20. Jahrhunderts galt es als letzter Schrei, Bauch und Hüfte so stark einzuschnüren, so dass sich Busen und Po stark nach außen drückte, mit dem Effekt eines extremen Hohlkreuzes.

Diese Form nennt man entsprechend: "S-Linie". In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich gesellschaftlich   für Frauen eine soziale Freiheit und damit auch eine neugewonnene Freiheit für den eingeschnürten Körper.  Die Mode ließ nicht lange auf sich warten: Coco Chanel, Vorreiter dieser neuen Linie ab 1917, brachte die ersten weit geschnittenen Kleiderkreationen auf dem Markt. Die Unterkleider folgten bald und verzichteten auf enge Damenwäsche.
In den 30er Jahren setzte sich wieder eine figurbetonte  Modewelle durch, die allerdings schon mit neuen elastischen Materialien versorgt wurden. Diese hatten den angenehmen Nebeneffekt, den Tragekomfort  deutlich zu erhöhen.

 
Hiermit begann auch eine neue Generation von Unterkleidern, Bh´s und Korseletts, Schlüpfer, Mieder, die allesamt aus den neuentwickelten Materialien genäht wurden.

 Mode und Korsett wurde erst wieder durch  Designer wie Gaultier auf den Laufstegen gezeigt, die amerikanische Popikone Madonna als Beispiel, viele Haute Couture Häuser folgten. Nebenbei werden parallel zu der elastischen Unterwäsche wieder Korsetts im Victorianischen Stil hergestellt, zwar nicht so aufwendig, aber für die heutige Zeit durchaus bezahlbar. Die großen Modehäuser, vertreten durch Gaultier, Hermes, Dior, D&G, verwenden natürlich edelste Materialien und Accessoires, die heutigen Schnitte dieser Teile sind allerdings auch viel angenehmer zu tragen als die damaligen Victorianischen Oberteile.

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